- GV TOP 2: Frauen, Mädchen und queere Personen in MINT
Inhaltshinweise: Gender-Diversität, strukturelle Diskriminierung, Geschlechtergerechtigkeit
Berufe im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) sind die zentralen Treiber globaler Innovation und wirtschaftlicher Stabilität. Dennoch besteht eine massive geschlechtsspezifische Kluft: Weltweit sind nur etwa 30% der Forschenden Frauen. Besonders kritisch ist der “Leaky Pipeline“-Effekt: Trotz oft besserer schulischer Leistungen verlieren Mädchen und Frauen beim Übergang in Studium und Arbeitsmarkt den Anschluss an MINT-Karrieren.
Diese Unterrepräsentation ist kein Mangel an Talenten, sondern das Ergebnis systemischer Barrieren wie Diskriminierung aufgrund des Geschlechts in Kombination mit der Diskriminierung von Herkunft oder Klasse (= Intersektionalität), sozialen Normen wie Geschlechterstereotypen und einem Mangel an sichtbaren Role Models. Dazu kommen noch institutionelle Hürden, beispielsweise Gender Pay Gaps oder die fehlende Vereinbarkeit von Familie und Beruf inmitten männlich dominierter Hierarchien.
Auch queere Personen erfahren in MINT-Umfeldern oft Diskriminierung und soziale Unsichtbarkeit. Ein Kernproblem ist die fehlende Datengrundlage, da Daten zu sexueller Orientierung und Gender-Identität in Bildungskontexten selten erhoben werden. Daher bleiben die Benachteiligungen queerer Personen oft unsichtbar oder schwer adressierbar.
Solch mangelnde Diversität führt zu verzerrten Forschungsergebnissen wie beispielsweise Bias in der KI und bremst die globale Innovationskraft. Inklusion in MINT ist daher keine reine Gerechtigkeitsfrage, sondern eine Voraussetzung für die Erreichung einiger UN-Nachhaltigkeitsziele. Ziel muss eine globale Koordinierung gendersensibler Bildung und rechtlicher Schutzräume sein, um das volle menschliche Potenzial für die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts zu nutzen.
Einleitung
Berufe in den Bereichen Wissenschaft, Technik, Informatik und Mathematik (im Englischen als STEM, im Deutschen als MINT abgekürzt) spielen eine zentrale Rolle für moderne Gesellschaften. Technologischer Fortschritt beeinflusst wirtschaftliches Wachstum, die Bewältigung globaler Herausforderungen wie etwa des Klimawandels sowie die Wettbewerbsfähigkeit in einer zunehmend digitalisierten Welt.
Trotz dieser Bedeutung stellen Frauen nach Angaben der UNESCO weltweit nur rund ein Drittel aller Forschenden dar, und auch queere Personen sind in der MINT-Bildung und -Berufen strukturell benachteiligt. Erfahrene Diskriminierung, soziale Ausgrenzung oder Unsichtbarkeit können sich negativ auf die Bildungsentscheidungen, Studienabbrüche und berufliche Laufbahnen dieser Personen auswirken, insbesondere in traditionell stark normierten und hierarchischen Bereichen wie Wissenschaft und Technik.
Die Förderung von Chancengleichheit in MINT ist daher nicht nur eine Frage individueller Gerechtigkeit, sondern auch eine Voraussetzung für nachhaltige Entwicklung und inklusives wirtschaftliches Wachstum. Das Thema steht in direktem Zusammenhang mit mehreren Zielen für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (auf Englisch Sustainable Development Goals; SDGs), insbesondere mit SDG 4 (Hochwertige Bildung), SDG 5 (Geschlechtergleichheit), SDG 8 (Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum) und SDG 10 (Weniger Ungleichheiten).
Hintergrund und Grundsätzliches
MINT-Disziplinen sind die Motoren für technologischen Fortschritt und Wettbewerbsfähigkeit. Ein zentrales Konzept für die bestehende Ungleichheit ist die Intersektionalität. Sie beschreibt, wie sich Diskriminierungsformen – etwa aufgrund von Geschlecht, sozioökonomischem Status und ethnischer Zugehörigkeit – überschneiden. Der Begriff Gender-Diversität, der in diesem Kontext häufig genutzt wird, geht dabei über ein binäres Verständnis hinaus und schließt alle Geschlechtsidentitäten ein, auch solche außerhalb hetero- oder cisnormativer Vorstellungen.
Ein Kernproblem im MINT-Kontext ist die unzureichende Datenerhebung. Während die Unterrepräsentation von Frauen statistisch gut belegt ist, fehlen in vielen Staaten systematische Daten zu sexueller Orientierung und Gender-Identität. Diese statistische Unsichtbarkeit queerer Personen erschwert es, gezielte politische Maßnahmen gegen Diskriminierung und soziale Ausgrenzung dieser Menschen zu entwickeln.
Aktuelles
Weltweit machen Frauen nur rund 30% der Forschenden aus, mit noch geringen Anteilen in der künstlichen Intelligenz oder dem Ingenieurwesen sowie in Führungspositionen in Forschungseinrichtungen, Technologieunternehmen und Ingenieurberufen. Internationale Studien zeigen jedoch, dass Mädchen in der Schule oft bessere oder gleichwertige Leistungen erbringen. Dennoch greift die sogenannte “Leaky Pipeline“: Beim Übergang in das Studium und in den Arbeitsmarkt sinkt der Frauenanteil drastisch. Systematische Barrieren führen dazu, dass Frauen auch in Führungspositionen massiv unterrepräsentiert bleiben.
Für queere Personen ist die Lage oft prekär. In Bildungs- und Arbeitsumfeldern erleben sie überdurchschnittlich häufig Diskriminierung oder Unsichtbarkeit. Aktuell gibt es zwar positive Initiativen wie den “International Girls in ICT Day“ oder Projekte der UNESCO in Kenia und Ghana, doch diese sind oft regional begrenzt oder unterfinanziert. Zudem erschweren kulturelle Widerstände gegen Gender-Mainstreaming sowie nationale Unterschiede in der Akzeptanz inklusive Lösungsansätze auf globaler Ebene.
Lösungsansätze
Die Ursachen der Unterrepräsentation sind vielschichtig und erfordern koordinierte Maßnahmen auf mehreren Ebenen:
1) Bildungsbezogene und soziale Barrieren: Geschlechterstereotype beeinflussen bereits im Kindesalter die Selbstwahrnehmung. Während Jungen aktiv zu technischen Interessen ermutigt werden, erfahren Mädchen oft subtile Entmutigung. Ein entscheidender Hebel ist hier der Mangel an sichtbaren Vorbildern. Sichtbare Role Models erhöhen nachweislich das Selbstvertrauen und die Motivation für MINT-Karrieren. Gendersensible Lehrpläne und Mentoring-Programme sind essentiell, um das Interesse frühzeitig zu festigen.
2) Strukturelle und institutionelle Hürden: In der Arbeitswelt verhindern unflexible Strukturen, der Gender Pay Gap und diskriminierende Einstellungspraktiken den Aufstieg benachteiligter und unterdrückter Gruppen. Frauen tragen zudem oft die Hauptlast unbezahlter Care-Arbeit. Wirksame Lösungen umfassen transparente Karrierewege, familienfreundliche Bedingungen und klare Antidiskriminierungsrichtlinien an Schulen, Universitäten und in Unternehmen.
3) Konsequenzen der Unterrepräsentation: Die Exklusion führt zu einem massiven Verlust an Innovationskraft. Vielfältige Teams lösen komplexe Probleme nachweislich besser. Zudem verhindert Diversität einen wissenschaftlichen Bias: Ohne unterschiedliche Perspektiven entstehen Produkte oder Algorithmen, die bestehende Ungleichheiten eher verstärken als abbauen.
4) Politische Umsetzung und die Rolle der UN: Die größte Schwierigkeit liegt in der mangelnden politischen Priorisierung und finanziellen Ausstattung. Widerstände gegen geschlechtergerechte Strategien sind in vielen MINT-Organisationen noch tief verankert. Hier ist die UN-Generalversammlung gefragt. Sie dient als Plattform, um globale Standards zu setzen, die internationale Zusammenarbeit zu koordinieren und eine verbesserte, inklusive Datenerhebung einzufordern. Nur durch langfristiges politisches Engagement und stichhaltige Maßnahmen kann eine inklusive globale MINT-Landschaft entstehen, die das volle Potenzial der menschlichen Vielfalt nutzt.
Punkte zur Diskussion
- Sichtbarkeit und Vorbilder: Wie können nationale Bildungssysteme und internationale Kampagnen gestaltet werden, um die Sichtbarkeit von Frauen und queeren Personen in MINT effektiv zu erhöhen und Stereotype in Lehrmaterialien abzubauen?
- Datenerhebung und Unsichtbarkeit: Wie kann die internationale Gemeinschaft eine systematische und sichere Datenerhebung zur Situation queerer Personen fördern, ohne die Sicherheit der Betroffenen in Staaten mit restriktiver Gesetzgebung zu gefährden?
- Inklusion am Arbeitsplatz: Welche Standards sollten für Unternehmen und Forschungseinrichtungen gelten, um familienfreundliche Bedingungen, Entgeltgleichheit (Gender Pay Gap) und den Schutz vor Diskriminierung für alle Geschlechtsidentitäten zu garantieren?
- Vermeidung von technologischem Bias: Welche Richtlinien sind notwendig, um sicherzustellen, dass MINT-Innovationen (z.B. Algorithmen der KI) durch diverse Teams entwickelt werden, um soziale Ungleichheiten nicht weiter zu reproduzieren?
- Finanzierung und Kooperation: Wie können existierende Programme (z.B. der UNESCO) besser finanziert und zwischen den MINT koordiniert werden, um auch in Ländern mit geringeren Ressourcen wirksame STEM-Förderung zu ermöglichen?
Hinweise zur Recherche
Die Recherche zu diesem Thema erfordert einen Blick auf verschiedene Ebenen: statistische Fakten, gesellschaftliche Normen und die spezifische Politik eures zu vertretenden Landes. Ich würde vorschlagen, für den Anfang mit Berichten großer internationaler Organisationen wie der UNESCO oder UN Women zu arbeiten. Sie könnten beispielsweise gezielt nach dem “Science Report“ oder Berichten und Forschungen zu Frauen und Mädchen in STEM suchen (vieles gibt es auch auf Deutsch).
Um herauszufinden, wie Ihr Land zu dem Thema steht, sollten Sie folgende Quellen prüfen:
- Nationale Bildungs- und Forschungsministerien (suchen Sie nach Stipendienprogrammen oder Diversitätsstrategien)
- UN-Datenbanken (Protokolle der Generalversammlung oder des Menschenrechtsrates) sind häufig hilfreich. Vielleicht hat Ihr Land auch schon zum Thema passende Resolutionen unterzeichnet bzw. abgelehnt? All das findet man in der UN Digital Library)
- Ständige Vertretungen (offizielle Regierungsseiten äußern sich manchmal via Statements zu den SDGs 4, 5 und 10, die thematisch besonders relevant sind)
Rechnen Sie aber bitte auch damit, dass es immer zu Schwierigkeiten bei der Recherche kommen kann, ob es jetzt Daten in einer anderen Sprache (häufig Englisch) sind oder Sie generell Schwierigkeiten haben, Daten zu finden (das wird besonders bei queeren Personen der Fall sein). Versuchen Sie bitte dennoch zwischen offiziellen Regierungslinien und zivilgesellschaftlicher Kritik zu unterscheiden, weil das Thema doch sehr emotional und kulturell aufgeladen ist.
Von mir genutzte, empfohlene Suchbegriffe: Neben den Klassikern sollten Sie Kombinationen wie “[Land] STEM gender gap statistics”, “Gendermainstreaming in higher education [Region]”, “LGBTQ inclusion in workplace science” oder “Intersectionality in STEM education” ausprobieren. Suchen Sie gerne auch auf Deutsch, aber stellen Sie sich in dem Fall schon einmal darauf ein, nicht besonders viele und/oder qualifizierte Suchergebnisse anzutreffen.
Lexikon
Hier finden Sie zwei Listen thematisch relevanter Begriffe, die Ihnen bei Ihrer Recherche, beim Schreiben des Positionspapiers und in den Debatten helfen können. In der ersten Liste finden Sie Begriffe, die auch in diesem Gremientext zu finden sind. Die zweite Liste geht darüber hinaus und ergänzt weitere Fachbegriffe und Fremdwörter, die thematisch relevant sind und in der Debatte aufkommen könnten.
Liste 1: Begriffe aus dem Gremientext
Bias (Voreingenommenheit): In der Wissenschaft bedeutet dies, dass Ergebnisse verfälscht sind, oft weil bei der Forschung nur eine bestimmte Gruppe (z.B. nur Männer) berücksichtigt wurde.
Care-Arbeit: Unbezahlte Arbeit, die meist in der eigenen Familie geleistet wird, wie Kinderbetreuung, Pflege von Angehörigen oder Haushaltsführung.
Cis-Normativität: Die gesellschaftliche Annahme, dass die Geschlechtsidentität jedes Menschen mit dem bei der Geburt zugewiesenen Geschlecht übereinstimmt
Diskriminierung: Die Benachteiligung oder Ausgrenzung von Menschen aufgrund bestimmter Merkmale (z.B. Geschlecht, Identität und Herkunft).
Gender-Diversität: Vielfalt der Geschlechteridentitäten. Das Konzept erkennt an, dass es mehr als nur “männlich“ und “weiblich“ gibt.
Gender Pay Gap: Auch “Lohnlücke“ genannt – der statistische Unterschied im Gehalt zwischen den Geschlechtern bei gleicher Arbeit.
Generalversammlung (GV): Das wichtigste Treffen der UN, bei dem alle Mitgliedsländer eine Stimme haben, um über Weltprobleme zu beraten.
Inklusion: Der Prozess, bei dem Barrieren abgebaut werden, damit alle Menschen - unabhängig von Merkmalen wie Geschlecht oder Identität - gleichberechtigt teilhaben können
Leaky Pipeline (Undichtes Rohr): Ein Fachbegriff dafür, dass auf dem Weg von der Schule bis zu Führungspositionen (bspw. im MINT-Bereich) immer mehr Frauen “verloren gehen“.
Mainstreaming (Gender Mainstreaming): Die Strategie, bei jeder politischen Entscheidung oder Maßnahme von vornherein die unterschiedlichen Lebenssituationen und Interessen aller Geschlechter zu berücksichtigen
Mentoring: Ein Programm, bei dem eine erfahrene Person (Mentor*in) eine weniger erfahrene Person (Mentee) unterstützt und berät.
Queere Personen: Sammelbegriff für Menschen, deren Identität oder Orientierung nicht der heterosexuellen Norm entspricht (Mann, Frau, männlich, weiblich). Wird auch LGBTQAI+ abgekürzt, wobei jeder Buchstabe für eine andere Identität steht.
Resolution: Ein förmlicher Beschluss eines UN-Organs, der Empfehlungen oder Forderungen der Weltgemeinschaft ausdrückt (meist nicht völkerrechtlich bindend, aber politisch sehr gewichtig)
Role Model (Vorbilder): Sichtbare Personen in Berufen, die anderen zeigen: “Das kannst du auch schaffen!“
SDGs (Sustainable Development Goals): Die 17 Ziele der UN für eine bessere und gerechtere Welt bis 2030
STEM/MINT: Abkürzung für Berufe der Naturwissenschaft (Science), Technik (Technology), Ingenieurwesen/Informatik (Engineering) und Mathematik (Mathematics).
Stereotype (Geschlechterstereotype): Vereinfachte Klischees über Gruppen (z.B. “Technik ist Männersache”)
UNESCO: Die UN-Organisation für Bildung, Wissenschaft und Kultur
Liste 2: Weitere Begriffe
Brain Drain: Wenn hochqualifizierte Menschen (z.B. Wissenschaftlerinnen) ein Land verlassen oder einen Bereich aufgeben, weil sie dort keine Chancen sehen/wahrnehmen
Empowerment: Menschen dabei unterstützen, ihre eigenen Stärken zu erkennen und ihre Rechte selbstbewusst einzufordern
Gläserne Decke (Glass Ceiling): Eine unsichtbare Barriere, die verhindert, dass Frauen oder andere Minderheiten in die oberste Führungsetage aufsteigen, obwohl sie qualifiziert sind
Matilda-Effekt: Ein historisches Phänomen, bei dem die Leistungen von Wissenschaftlerinnen oft ihren männlichen Kollegen zugeschrieben wurden
Nichtregierungsorganisationen (NGOs): Organisationen wie Amnesty International oder Greenpeace, die nichtstaatlich sind, aber oft als Berater in der UN tätig sind
Quotenregelung: Eine politische Vorgabe, die festlegt, dass ein bestimmter Prozentsatz an Stellen mit unterrepräsentierten Gruppen (z.B. Frauen) besetzt werden muss
Ratifikation: Wenn ein Land einen internationalen Vertrag (wie eine UN-Konvention) offiziell unterschreibt und in sein eigenes Gesetz übernimmt
Souveränität: Das Recht eines Staates, über seine eigenen Angelegenheiten selbst zu entscheiden, ohne dass sich andere Länder einmischen
Stigmatisierung: Wenn Menschen aufgrund bestimmter Merkmale negativ bewertet oder mit einem “Makel“ versehen werden.
Quellenangaben
500 Queer Scientists: 500 Queer Scientists - Who we are - Our Goals - Contribute. n.d. https://500queerscientists.com/# - Die Website stellt die Initiative zur Sichtbarmachung von LGBTQIA+ Personen in den MINT-Fächern und ihre Ziele vor (Englisch)
Beroíza-Valenzuela, Francisca: Implicit gender stereotypes in STEM: measuring cognitive bias and group differences through reaction times. 09.04.2025. https://doi.org/10.1186/s40594-025-00541-7 - Die Studie untersucht implizite Geschlechterstereotype in MINT-Fächern anhand von Reaktionszeitmessungen (Englisch)
Cuthbert, Denise, Barnacle, Robyn, Sidelil, Leul, Henry, Nicola, Latham, Kay & Spark, Ceridwen: ‘If someone, somewhere had a plan’: Disavowal in the gender-equality resistance talk of STEMM leaders. 28.08.2023. https://doi.org/10.1016/j.wsif.2023.102815 - Der Artikel analysiert sprachliche Strategien, mit denen Führungskräfte in STEMM Gleichstellungsmaßnahmen ablehnen oder relativieren (Englisch)
Europäische Kommission: Teilhabe von Frauen an Studiengängen und Laufbahnen in MINT-Fächern. 20.06.2025. https://education.ec.europa.eu/de/focus-topics/digital-education/action-plan/Women-participation-in-STEM - Die Quelle gibt einen Überblick über EU-Maßnahmen und Daten zur Förderung von Frauen in MINT-Studiengängen und Berufen (Deutsch)
Friedrich-Ebert-Stiftung: Intersektionalität. n.d. https://www.fes.de/wissen/gender-glossar/intersektionalitaet - Die Quelle erklärt den Begriff Intersektionalität und das Zusammenwirken unterschiedlicher Diskriminierungsformen (Deutsch)
Miralles-Cardona, Cristina, Kitta, Ioanna & Cardona-Moltó, María-Cristina: Exploring Pre-Service STEM Teachers’ Capacity to Teach Using a Gender-Responsive Approach. 27.07.2023. https://doi.org/10.3390/su151411127. - Die Studie untersucht, inwieweit angehende MINT-Lehrkräfte geschlechtersensibel unterrichten können (Englisch)
Office of the United Nations High Commissioner for Human Rights [OHCHR]: OHCHR and the human rights of LGBTI people. n.d. https://www.ohchr.org/en/sexual-orientation-and-gender-identity - Die Seite informiert über den Einsatz der Vereinten Nationen für die Menschenrechte von LGBTI-Personen (Englisch).
Ross, Lydia: A systematic review of gender identity and representation in STEM higher education research. 21.10.2025. https://doi.org/10.1007/s44217-025-00668-3 - Die systematische Übersichtsarbeit fasst Forschung zur Geschlechtsidentität und Repräsentation in der MINT-Hochschulbildung zusammen (Englisch)
Tal, Marina, Lavi, Rae, Reiss, Shari, Dori, Yehudit Judy: Gender Perspectives on Role Models: Insights from STEM Students and Professionals. 11.05.2024. https://doi.org/10.1007/s10956-024-10114-y - Die Studie beleuchtet die Bedeutung von Vorbildern in MINT-Fächern aus geschlechtsspezifischer Perspektive (Englisch)
UNESCO: Girls’ and women’s education in science, technology, engineering and mathematics (STEM). n.d. https://www.unesco.org/en/gender-equality/education/stem - Die Quelle bietet Daten und Informationen zur weltweiten Bildungssituation von Mädchen und Frauen in MINT-Fächern (Englisch)
UNESCO: International Day of Women and Girls in Science. n.d. https://www.unesco.org/en/days/women-girls-science - Die Seite erläutert Ziel und Bedeutung des internationalen Aktionstags für Frauen und Mädchen in der Wissenschaft (Englisch)
UNESCO: One in three researchers is a woman. n.d. https://www.unesco.org/en/articles/one-three-researchers-woman - Der Artikel stellt globale Zahlen zum Anteil von Frauen in der Forschung dar und thematisiert bestehende Ungleichheiten (Englisch)
UNESCO: Women’s access to and participation in technological developments. n.d. https://www.unesco.org/en/artificial-intelligence/gender-equality - Die Quelle thematisiert den Zugang von Frauen zu technologischen Entwicklungen, insbesondere im digitalen Bereich (Englisch)
United Nations: The 17 Goals. n.d. https://sdgs.un.org/goals - Die Seite gibt einen kurzen Überblick über die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (Englisch)
UN Women: In Focus: International Girls in ICT Day. n.d. https://www.unwomen.org/en/news/in-focus/international-girls-in-ict-day - Der Beitrag beschreibt den Aktionstag zur Förderung von Mädchen im Bereich Informations- und Kommunikationstechnologien (Englisch)
Yang, Alex, Ding, Ying & Liu, Meijun: Female-led teams produce more innovative ideas yet receive less scientific impact. 01.11.2024. https://doi.org/10.1162/qss_a_00335 - Die Studie zeigt, dass frauengeführte Forschungsteams innovativer sind, aber weniger wissenschaftliche Anerkennung erhalten (Englisch)
Zahidi, Saadia: Global Gender Gap Report 2024. 11.06.2024. https://www.weforum.org/publications/global-gender-gap-report-2024/ - Der Bericht analysiert weltweite Geschlechterunterschiede in Bildung, Wirtschaft, Politik und Gesundheit (Englisch)